Hobby-Gruppe

Leitung: Christel Kneisel
Die Hobbygruppe hat sich im Laufe der über einhundert Jahre aus der früheren Basargruppe entwickelt. Was damals im Jahr 1904 von Margarethe von Witzleben als Notwendigkeit eingeführt wurde, diente zur Durchführung von jährlichen Basaren. Damit sollten durch Verkauf von Hand- und Näharbeiten, Sachspenden und finanzielle Mittel erwirtschaftet werden, die zur Linderung von Nöten der minderbemittelten Schwerhörigen und Ertaubten eingesetzt wurden. Gleichzeitig boten die Basargruppen Frauen und Männern zusätzliche Möglichkeiten, sich bei den Arbeiten technisch weiter zu entwickeln. In den Notzeiten während der beiden Weltkriege und danach wurden eine Nähstube und eine Druckerei eingerichtet, in der Schwerhörige Arbeit fanden. Dies blieb aber eine Episode, die schon vor 1945 endete. Erst mit Beginn der 50er Jahre und auf Initiative von Frau Marie Berg, die sich stets für soziale Aufgaben stark eingesetzt hatte, fanden die Basare wieder statt. Deshalb wurde die Basargruppe wieder neu gegründet, die die Vorarbeiten für die Basare leisten sollte. Durch eigene Anfertigungen von u.a. Wäsche, Schals sowie Spenden von Mitgliedern konnten die Basare beschickt werden. Anfangs waren die Erfolge groß, hohe Erlöse konnten erzielt werden, die für die Fürsorge an Schwerhörige und Ertaubte verwendet wurden. Doch mit den Jahren gingen die Besucherzahlen zurück und die Basargruppe wandelte sich dank der jugendlichen Mitglieder zu einer Hobbygruppe, in der sich die Mitglieder kreativ beschäftigen konnten. Von der Seidenmalerei anfangs und heute zur Anfertigung von Papierarbeiten wie Glückwunschkarten, Schachteln und Überraschboxen reicht die Spannweite der Hobbygruppe. Die angefertigten Arbeiten dienen dem Selbstzweck. Mitglieder können sie selbst behalten, Material und Werkzeuge stehen im Vereinsraum dafür zur Verfügung, für die nur geringe Materialkosten anfallen. Gelegentlich werden noch Auftragsarbeiten für Interessierte durchgeführt. Gegenwärtig gehören der Hobbygruppe 14 Mitglieder an, davon nimmt ein großer Teil an den Treffen statt, die stets dienstags um 14:00 Uhr beginnen und gegen 17:00 Uhr enden. Dabei dient stets eine Kaffeerunde dem zwanglosen Zusammensein und der Unterhaltung. Jeweils Ende November/Anfang Dezember findet zum Abschluss eine Feier statt, die auch die zweimonatige Pause bis Anfang Februar einläutet. Weibliche Mitglieder sind in der Hobbygruppe herzlich willkommen. Jede kann sich hier kreativ entwickeln, sich an Spaß und Unterhaltung beteiligen und damit das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Letzte Änderung am 31.03.2021

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